Verhältnis ZAG - Diakonatskapitel (DK)

Zwei grosse Gremien vertreten die Diakonie in der Zürcher Landeskirche: Die Zürcher Arbeitsgemeinschaft der Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone (ZAG) und die Diakonatskapitel (DK). Die Gremien haben verschiedene Aufgaben, setzen sich aber beide für die Stärkung der Diakonie ein. Die Diakonatskapitel sind für berufsinhaltliche Fragen zuständig, wie z.B. soziale Brennpunkte, sowie für die Stärkung der Rolle der Diakonie im kirchlichen Umfeld. Im Gegensatz ist die ZAG ein berufspolitisches Gegenüber der Landeskirche und setzt sich für gute Arbeitsbedingungen und für die Stärkung des Berufsstandes ein.

 

Die DK sind in der Kirchenordnung (KO) verankert und geregelt (Art. 194-200). 

Die ZAG befasst sich mit den Inhalten der Personalverordnung (PVO) und der Vollzugsverordnung (VVO) zur PVO.  

Sie kümmert sich um eine gute Zusammenarbeit mit den Diakonatskapiteln, stellt ihnen berufspolitische Informationen zur Verfügung und trifft Absprachen für ein gemeinsames Vorgehen bei Vernehmlassungen. Um eine starke Vernetzung und die Sicherstellung der Kommunikation zu gewährleisten, strebt die ZAG an, dass die fünf Diakonatskapitel im Vorstand vertreten sind.